FAQ - Häufige Fragen zu ACC® akut
Wie lange kann ich ACC® akut einnehmen?
Für die kurzfristige Anwendung, etwa bei akuten Erkältungskrankheiten, stehen Ihnen unsere apothekenpflichtigen Arzneimittel wie z. B. ACC® akut 600 mg Hustenlöser zur Verfügung. Acetylcystein, der Wirkstoff in ACC® akut ist sehr gut verträglich. Dennoch sollten Sie einen Arzt aufsuchen, wenn sich das Krankheitsbild innerhalb von 4-5 Tagen nicht gebessert oder gar verschlechtert hat.
Ab welchem Alter kann ACC® akut eingenommen werden?
Ab einem Alter von 2 Jahren kann ACC® akut junior verabreicht werden. Bei Kindern von 2 bis 5 Jahren empfiehlt sich eine Tagesgesamtdosis von zwei- bis dreimal täglich je einer Tablette ACC® akut junior (entsprechend 200 bis 300 mg Acetylcystein pro Tag).
Mit steigendem Alter erhöht sich die Tagesgesamtdosis.
Zur Behandlung von Kindern unter 2 Jahren sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Wann ist der beste Einnahmezeitpunkt?
Unsere Empfehlung ist eine Einnahme vor 16 Uhr, damit sich der Schleim tagsüber lösen und abgehustet werden kann. Bei einer abendlichen Einnahme kann es zu einem vermehrten Abhusten in der Nacht und in den frühen Morgenstunden kommen, wodurch eine Beeinträchtigung des erholsamen Schlafs möglich ist.
Bei empfindlichen Patienten ist eine Einnahme nach dem Essen sinnvoll. Prinzipiell verringert die Einnahme nach dem Essen das Auftreten von Reizungen im Magen-Darm-Trakt, die als gelegentliche Nebenwirkung bei der Einnahme von Acetylcystein auftreten können.
Auf die Wirksamkeit hat der Einnahmezeitpunkt keinen Einfluss.
Wann sollte ich den Arzt aufsuchen?
Sie sollten einen Arzt aufsuchen, wenn- Ihr Husten länger als 4-5 Tage dauert.
- Ihr Husten ohne Erkältung vorliegt. Als Auslöser für Husten ohne weitere Erkältungszeichen kommen z. B. Allergien, Asthma oder Herz-Kreislauf-Krankheiten in Frage. Es gibt aber auch Medikamente, die Reizhusten auslösen können, z. B. verursachen einige ACE-Hemmer, neben der blutdrucksenkenden Wirkung, auch Reizhusten.
- Bei einem Erkältungshusten zusätzlich Heiserkeit auftritt.
- Sie grün-gelben Auswurf feststellen. Dies deutet darauf hin, dass eine Infektion mit Bakterien vorliegt.
- Sie Blutspuren im abgehusteten Schleim finden. Denn die Ursache hierfür kann eine schwerwiegende Schädigung der Bronchien oder der Lunge sein.
Wie kann ich den Heilungsprozess unterstützen?
- Inhalationen mit Salzlösungen (im Vernebler) oder ätherischen Ölen (im Wasserdampf) oder Einreibungen mit einem Erkältungsbalsam befreien die Atemwege.
- Warme Vollbäder mit Eukalyptus-, Thymian- oder Latschenkieferöl-Badezusätzen wirken entspannend und wohltuend auf die Atemwege.
- Sorgen Sie für eine ausreichende Zinkzufuhr. Denn für ein funktionierendes Immunsystem und damit eine gute Immunabwehr ist Zink eine wichtige Voraussetzung.
- Das Lutschen von Hustenbonbons befeuchtet die Schleimhäute und mildert so den Hustenreiz.
- Ganz wichtig: Viel trinken, am besten warmen Husten- oder Bronchialtee.
- Zu einem Hustenlöser nicht zusätzlich einen Hustenstiller einnehmen (bzw. einen deutlichen Einnahmeabstand einhalten): Der Hustenreflex wird sonst unterdrückt und der verflüssigte Schleim kann nicht abtransportiert werden.
- Während einer Erkältung nicht rauchen.
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