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Sauerstoffaustausch in der Lunge
Durch die Luftröhre gelangt die Atemluft in die Bronchien. Die
Luftröhre teilt sich an ihrem unteren Ende in die beiden Hauptbronchien,
die jeweils in einen Lungenflügel eintreten. Durch sie strömt
die Luft in den rechten oder linken Lungenflügel. In der Lunge
verzweigen sich die Hauptbronchien in immer kleinere Bronchien. Entsprechend
seinem Aussehen wird das System der Bronchien als Bronchialbaum bezeichnet.
An die kleinsten Verzweigungen, die sogenannten Bronchiolen, schließen
sich noch kleinere Bronchiolen an, in deren Wänden bereits einige
Lungenbläschen (Alveolen) vorkommen. Mit weiteren Aufteilungen
beginnen die so genannten Alveolargänge, die insgesamt mit ca.
300 Millionen Lungenbläschen dicht besetzt sind. Diese Lungenbläschen
liegen traubenartig um die Bronchiolen. Sie sind von einem Netz aus
feinsten Blutgefäßen umgeben.
Die Luftröhre, Bronchien,
Bronchiolen und Lungenbläschen werden als die unteren Atemwege
bezeichnet.
Die Lungen: 100 Quadratmeter Fläche für die Sauerstoffaufnahme
Durch den besonderen Aufbau des Lungen-
gewebes erhält die Oberfläche
der Lunge die gewaltige Ausdehnung von 100 Quadratmetern zum Austausch
von Blut und Luft. In den Lungenbläschen sind Blut und Luft
nur durch eine dünne Schicht getrennt, durch die der Sauerstoff
aus den Lungenbläschen in das Blut der winzigen Gefäße übergeht.
Umgekehrt gelangt das Kohlendioxid, ein Abfallprodukt, aus den Gefäßen über
die Lungenbläschen in die Ausatmungsluft nach außen.
Damit die Lungenbläschen ständig mit frischer, sauerstoffreicher
Atemluft gefüllt werden, müssen Erwachsene ca. 15mal und
Kinder ca. 25mal pro Minute einatmen: Mit der Einatmung gelangt sauerstoffreiche
Luft in die feinen Blutgefäße, die die Lungenbläschen
umgeben. Durch die Ausatmung wird die kohlendioxidreiche, d.h. sauerstoffarme,
Luft nach außen abgegeben.
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