Lexikon

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

Acetylcystein

Arzneistoff, der zur Schleimlösung aber auch als Gegengift bei Paracetamol-, Acrylnitril-, Methacrylnitril- oder Methylbromidvergiftungen eingesetzt wird

Allergische Reaktion

Überempfindlichkeitsreaktion des Körpers auf einen an und für sich harmlosen Stoff, ein so genanntes Allergen. Am häufigsten sind Haut und Schleimhäute betroffen, die Barrieren nach außen darstellen und als erstes in Kontakt mit dem Allergen treten (Heuschnupfen, allergische Bindehautentzündung)

Alveolen

Lungenbläschen, hier findet der Gasaustausch zwischen Blut und Atemluft statt (Abgabe von Kohlendioxid an die Atemluft und Aufnahme von Sauerstoff ins Blut)

Antibiotika

Stoff bzw. Arzneimittel zur Behandlung von bakteriellen Infektionskrankheiten

Ätherisches Öl

leicht flüchtiges Gemisch pflanzlicher Inhaltsstoffe mit starkem charakteristischen Geruch

nach oben

Bakterien

einzellige Mikroorganismen, die zahlreiche Krankheiten verursachen können. Sie haben im Unterschied zu menschlichen Zellen keinen richtigen Zellkern

Bronchien

Verästelungen der Luftröhre, diese teilt sich in zwei Hauptbronchien, die sich dann jeweils weiter verzweigen

Bronchitis

Entzündung der Bronchien, sie kann durch verschiedene Reize verursacht werden: infektiös durch Viren, Bakterien oder Pilze aber auch durch Allergene wie Pollen, sowie durch Tabakrauch oder Industrieabgase

COPD

Chronic Obstructive Pulmonary Disease, was soviel bedeutet wie chronisch-obstruktive Lungenerkrankung, auch Raucherlunge genannt. Bei dieser unheilbaren Erkrankung, die v.a. durch Rauchen verursacht wird, kommt es durch entzündliche Prozesse zu einer fortschreitenden Einengung und Veränderung der Atemwege. Häufige Symptome sind Atemnot und Husten mit Auswurf

Emphysem/Lungenemphysem

krankhafte Überblähung der Lunge, die zur Zerstörung der Lungenbläschen führt. Je nach Grad der Ausprägung ist die Leistungsfähigkeit eingeschränkt, der Betroffene leidet an Atemnot und Husten mit Auswurf

Entzündung

Abwehrreaktion des Körpers auf verschiedene Reize (wie zu hohe Temperatur, UV-Strahlung, Allergene, Gifte, Bakterien, Viren oder Pilze) mit dem Ziel den Auslöser und seine Folgen zu beseitigen. Kennzeichen einer Entzündung sind Rötung, Schwellung, Hitze, Funktionseinschränkung und Schmerz

Erkältung

grippaler Infekt, häufig von Viren ausgelöste akute Entzündung der oberen Atemwege (Nasen-, Rachen- und Bronchialschleimhäute sind in erster Linie betroffen)

nach oben

Flimmerhärchen

besiedeln u. a. die Schleimhaut der oberen und unteren Atemwege. Durch rachenwärts gerichtete Bewegung befreien sie die Atemwege von Schmutz, Bakterien oder Schleim.

Glutathion

wichtiges Antioxidans, das in fast allen Körperzellen vorkommt. Es schützt diese vor freien Radikalen und wird für Entgiftungsreaktionen benötigt

Grippaler Infekt

siehe Erkältung

Hausstaubmilben

kleine parasitische Spinnentiere mit kugeligem Körperbau; leben in Matratzen, Textilien, Teppichen und Polstermöbeln und ernähren sich hauptsächlich von Hautschuppen. Allergieauslöser ist ihr Kot.

Hustenlöser

Arzneistoffe, die festsitzenden Schleim verflüssigen und so das Abhusten erleichtern. Die Lunge wird frei

Hustenstiller

Arzneistoffe, die den Hustenreflex unterdrücken. Sie sind geeignet um trockenen Reizhusten (ohne Schleimproduktion) zu lindern

Immunsystem

körpereigenes Abwehrsystem zum Schutz vor Eindringlingen wie Bakterien, Pilze und Viren

Impfung

Schutzimpfung, es werden abgeschwächte oder abgetötete Krankheitserreger oder deren Gifte appliziert. So wird das Immunsystem angeregt, der Körper wird unempfänglich gegenüber bestimmten Krankheitserregern

Infektion

Ansteckung, Eindringen von Mikroorganismen (Bakterien, Viren oder Pilze) in einen Organismus

Influenza

"Echte" Grippe, eine von Viren ausgelöste Infektionskrankheit, die bei immungeschwächten Personen (Kindern, alte Menschen) tödlich verlaufen kann. Sie kann sich durch folgende Symptome äußern: plötzlicher Beginn mit hohem Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit und trockenem Husten

Inkubationszeit

Zeitraum von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Infektionskrankheit

nach oben

Mineralien

Mineralstoffe, anorganische Nährstoffe, die dem Organismus mit der Nahrung zugeführt werden müssen. Unterscheidung in Mengenelemente (kommen in größeren Mengen im Organismus vor: über 50 mg pro kg Körpergewicht; z.B. Calcium, Magnesium, Natrium) und Spurenelemente (nur in geringen Mengen im Organismus vorhanden: weniger als 50 mg pro kg Körpergewicht; z.B. Eisen, Iod, Selen, Zink)

Mukolyse

Schleimlösung; zäher Schleim wird verflüssigt und kann dadurch leichter abgehustet werden

mukolytisch

schleimlösend

Nasennebenhöhlen

luftgefüllte, mit Schleimhaut ausgekleidete Räume, die mit der Nasenhöhle in Verbindung stehen; dazu gehören die Kieferhöhle, Stirnhöhle, Keilbeinhöhle und Siebbeinzellen; können sich bei einer Erkältung leicht entzünden

Pneumokokken

Streptococcus pneumoniae; Bakterien, die schwere Infektionen verursachen können, wie Lungenentzündung, Hirnhautentzündung, Mittelohrentzündung und Blutvergiftung

Pneumonie

Lungenentzündung

Pollen

Blütenstaub, die männlichen Geschlechtszellen der Blütenpflanzen

produktiver Husten

Husten, bei dem Schleim abgehustet wird

nach oben

Radikale

reaktive Atome oder Atomgruppen mit einem ungepaarten Elektron

Reizhusten

trockener, quälender Husten ohne Schleimproduktion

Rhinitis

Schnupfen, akute oder chronische Entzündung der Nasenschleimhaut

Rhinoviren

häufige Erreger von Atemwegserkrankungen

Saponine

pflanzliche Inhaltsstoffe, die beispielsweise in Efeublättern, Primelwurzeln oder -blüten enthalten sind. Sie wirken u.a. schleimlösend und erleichtern das Abhusten von festsitzenden Schleim bei Atemwegserkrankungen

Sekretolyse

Schleimlösung; zäher Schleim wird verflüssigt und kann dadurch leichter abgehustet werden

sekretolytisch

schleimlösend

Sinusitis

Nasennebenhöhlenentzündung

nach oben

Tonsilitis

Entzündung der Rachenmandeln

Tröpfcheninfektion

Übertragung von Krankheitserregern wie Bakterien oder Viren über kleinste Tropfen, die beim Husten oder Niesen ausgestoßen werden

unproduktiver Husten

trockener, quälender Husten ohne Schleim

Viren

sehr kleine Krankheitserreger, die sich nur in lebenden Zellen (z.B. Menschenzellen) vermehren können. Verursachen z.B. HIV, Hepatitis oder Masern

Vitamine

für einen Organismus lebenswichtige organische Verbindungen, die aber von ihm selbst nicht od. nicht ausreichend gebildet werden können und deshalb regelmäßig mit der Nahrung zugeführt werden müssen. Man unterscheidet wasserlösliche (z.B. Vitamin C) und fettlösliche (Vitamin A, D, E, K).

Xylometazolin

Arzneistoff, der zur Schleimhautabschellung bei Schnupfen, Heuschnupfen, Mittelohr- oder Nasennebenhöhlenentzündung eingesetzt wird

Zwerchfell

Atemmuskel zwischen Brust- und Bauchhöhle

nach oben

 

Wirkweise und
Besonderheiten
von ACC® akut.
› Weiter
Das Husten-
barometer mit
tagesaktuellen
Infos!
› Weiter
So schützen Sie
sich vor Husten
und Erkältung.
› Weiter
Wirkt 2-fach:
Lösend und
schützend.
› Weiter
Wissenswertes
zur Funktion
der Atemwege.
› Weiter
Mehr Info zum
Thema Husten
oder Erkältung.
› Weiter
ACC® 100 mg Brausetabletten / ACC® 100 mg tabs, Tabletten: Wirkstoff: Acetylcystein.
Anwendungsgebiet: Zur Schleimlösung und zum erleichterten Abhusten bei Atemwegserkrankungen mit zähem Schleim. Brausetabletten: Enthält Lactose, Sorbitol und Natriumverbindungen. Tabletten: Enthält Lactose und Natriumverbindungen. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker! Mat.-Nr.: 2/51008573 Stand: Februar 2015
Hexal AG, 83607 Holzkirchen, www.hexal.de

ACC® Kindersaft, 20 mg/ml Lösung zum Einnehmen: Wirkstoff: Acetylcystein.
Anwendungsgebiet: Zur Schleimlösung und zum erleichterten Abhusten bei Atemwegserkrankungen mit zähem Schleim. Enthält Natriumverbindungen und Parabene (E 218). Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Mat.-Nr.: 2/51008578 Stand: Februar 2015
Hexal AG, 83607 Holzkirchen, www.hexal.de

ACC® akut junior Hustenlöser, 100 mg Brausetabletten / ACC® akut 200 mg/- 600 mg Hustenlöser, Brausetabletten / ACC® akut 600 mg Z Hustenlöser, Brausetabletten: Wirkstoff: Acetylcystein.
Anwendungsgebiet: Zur Schleimlösung und zum erleichterten Abhusten bei Atemwegserkrankungen mit zähem Schleim. Enthält Lactose, Sorbitol und Natriumverbindungen. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker! Mat.-Nr.: 2/51008575/51008576 Stand: Februar 2015
Hexal AG, 83607 Holzkirchen, www.hexal.de

ACC® Saft, 20 mg/ml Lösung zum Einnehmen: Wirkstoff: Acetylcystein.
Anwendungsgebiet: ACC Saft wird angewendet zur Schleimlösung und zur Hustenlinderung bei Atemwegserkrankungen mit zähem Schleim bei Kindern ab 2 Jahre, Jugendlichen und Erwachsenen. Enthält Methyl-4-hydroxybenzoat. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Mat.-Nr.: 2/51008803 Stand: September 2015
Hexal AG, 83607 Holzkirchen, www.hexal.de

Meldung von Nebenwirkungen

Nebenwirkungen im Zusammenhang mit unseren Arzneimitteln können Sie auf verschiedenen Wegen an uns melden:

Für die Meldung von Nebenwirkungen außerhalb der Geschäftszeiten erreichen Sie uns unter 02065 256 1665.

In medizinischen Notfällen bitten wir Patienten sich umgehend an einen Arzt oder den ärztlichen Notdienst zu wenden.