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Ätherische Öle sind aromatisch riechende Substanzen, die in Heilpflanzen
vorkommen. Bestimmte ätherische Öle lindern die Symptome einer Erkältung;
beispielsweise wirken Thymianöl keimhemmend, Eukalyptusöl sekretlösend
und Minz- und Pfefferminzöl erleichtern die Nasenatmung. Ihre Wirkung entfalten
sie z.B. als Zusätze beim Inhalieren oder Baden.
Die wichtigsten ätherischen Öle zur Behandlung von Atemwegserkrankungen
sind:
• Anisöl
• Eukalyptusöl
• Fenchelöl
• Fichtennadelöl |
• Latschenkiefernöl
• Minz- und Pfefferminzöl
• Thymianöl |
Inhalationen mit ätherischen Ölen
Durch die Inhalation von ätherischen Ölen kann die bei
verstopfter Nase behinderte Atmung verbessert werden. So können
Sie wieder freier durchatmen. Zusätzlich wirken einige ätherische Öle
schleimlösend und erleichtern so das Abhusten.
Besonders geeignet zum Inhalieren sind:
• Minz- und Pfefferminzöl
• Eukalyptusöl
Bäder mit ätherischen Ölen
Bäder mit ätherischen Ölen wirken sowohl durch die
Erwärmung als auch durch die Zugabe des speziellen Öls.
Ihr Einsatz ist zu Beginn einer Erkältung sinnvoll, denn
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die während einer Erkältung unterkühlten Hände
und Füße werden erwärmt. |
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ätherische Öle fördern die Durchblutung von
Nasen- und Rachenschleimhaut, wodurch körpereigene Abwehrvorgänge
unterstützt werden. |
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die ätherischen Öle entfalten zusätzlich ihre
eigene Wirkung, z.B. Befreiung der Atemwege. |
Tipp: Bei Erkältungen besonders empfehlenswert sind ansteigende
Bäder: Beginnen Sie das Bad in 35-36 Grad warmem Wasser, und
erhöhen Sie die Temperatur durch zulaufendes heißes Wasser
allmählich auf 38-42 Grad.
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Achtung |
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Für Säuglinge und Kleinkinder sind ätherische Öle,
die Kampfer und Menthol enthalten (z.B. Minzöl und Pfefferminzöl) nicht geeignet
und in jedem Fall zu vermeiden!
Im Zweifelsfall
befragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. |
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Wer Fieber hat, sollte auf heiße Bäder
verzichten, damit er den Kreislauf nicht überfordert. |
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