Husten-Ratgeber
Verschleimter, erkältungsbedingter Husten

Husten bei Erkältung & akuter Bronchitis

Bei einer Erkältung handelt es sich um eine akute Infektion der Atemwege, die hauptsächlich durch Viren (z. B. Rhinoviren) ausgelöst wird. Im Verlauf einer Erkältung entwickelt sich häufig eine akute, erkältungsbedingte Bronchitis. Gelingt es den Erkältungsviren nämlich bis in die Schleimhaut der Bronchien vorzudringen, können sie hier eine entsprechende Entzündung auslösen und sorgen dann für eine erhöhte Schleimproduktion. Die Diagnose lautet nun: akute, erkältungsbedingte Bronchitis. Neben Husten zählen Schnupfen, Halsschmerzen, sowie erhöhte Temperatur oder mäßig hohes Fieber zu den klassischen Symptomen. Husten ist allerdings das Symptom, das als besonders störend empfunden wird und am hartnäckigsten ist. Husten ist ein sinnvoller Schutzreflex des Körpers. Der verschleimte, erkältungsbedingte Husten soll deshalb in der Regel nicht unterdrückt, sondern der Schleim gelöst werden.

Tipp: Der Hustenlöser ACC® löst den Schleim, erleichtert das Abhusten und stärkt den Bronchienschutz. ACC® ist in vielfältigen Darreichungsformen und Wirkstärken erhältlich.

Erkältung und akute Bronchitis: Verlauf

Erwachsene sind im Jahr etwa zwei- bis dreimal, Kinder bis zu zehn Mal pro Jahr erkältet. Der Übergang von einer Erkältung zu einer akuten Bronchitis ist fließend.

  • In den ersten zwei bis drei Tagen kommt es oft zu einem unangenehmen Kratzen im Hals. Zudem können auch Halsschmerzen und Schluckbeschwerden auftreten.
  • Anschließend kommt meist Schnupfen hinzu: Zunächst läuft die Nase, dann ist sie verstopft. Auch eine erhöhte Temperatur ist möglich.
  • Kopf- und Gliederschmerzen können bereits ab dem zweiten Tag einsetzen und bis zum siebten Tag anhalten.
  • Etwa ab dem sechsten Tag kommt sehr oft der lästige Husten hinzu, dessen Intensität oft schon am folgenden Tag sein Maximum erreicht und dann zirka bis zum zehnten oder elften Tag anhalten kann.

Erkältungsverlauf1

Akute Bronchitis: Erst Reizhusten, dann verschleimter Husten

Der Husten bei einer akuten Bronchitis verläuft in der Regel in zwei Phasen:

Phase 1: Trockener Reizhusten

  • Anfallsartig
  • Kein Auswurf von Schleim
  • Kann sich im Liegen verstärken
  • Nächtliche Hustenattacken können den Schlaf beeinträchtigen
  • Dauer: 2-3 Tage
  • Zur Behandlung geeignet: Hustenstiller aus der Apotheke

Phase 2: Verschleimter Husten

  • Vermehrte Schleimbildung
  • Beim Husten wird Schleim ausgeworfen
  • Das Sekret ist zäh und festsitzend und kann nur schwer aus den Atemwegen abtransportiert werden
  • Dauer: ca. 1-2 Wochen
  • Zur Behandlung geeignet: Jetzt kann ACC® als Hustenlöser (Expektorans) helfen. Denn ACC® löst den Schleim, erleichtert das Abhusten und stärkt den körpereigenen Bronchienschutz.

Erfahren Sie hier mehr über den Hustenlöser ACC®.

Wichtig: Sollte sich der Husten trotz Behandlung innerhalb von 4 bis 5 Tagen nicht bessern, ist ein Arztbesuch notwendig.

Hätten Sie's gewusst?

Es sind bereits mehr als 200 Erkältungsviren bekannt.

Ein Mensch hat im Laufe des Lebens mit etwa 200–300 Erkältungen zu kämpfen.

Hustenstiller und Hustenlöser sollten nicht zeitgleich eingesetzt werden. Mehr erfahren

Flimmerhärchen auf der Schleimhaut der Atemwege schlagen bis zu 900 Mal pro Minute aus und transportieren so – wie ein Fließband – Schleim, Fremdstoffe und Krankheitserreger aus unserem Körper.

Wenn Husten mit vermehrter Schleimproduktion vorliegt, kann die Aktivität der Flimmerhärchen eingeschränkt sein und der Schleim kann dann in den unteren Atemwegen festsitzen.

Das Schleim-Transport-System (Abtransport von Schleim durch Flimmerhärchen) wird auch mukoziliäre Clearance genannt. Bei einem Atemwegsinfekt wird dieses Schleim-Transport-System gestört.

Im Rahmen der Entzündung der Atemwegs-Schleimhaut werden vermehrt freie Radikale gebildet. Es wird zunehmend zähflüssiges Sekret gebildet, wodurch die Bewegung der Flimmerhärchen eingeschränkt ist.

Gut zu wissen: Wie entsteht denn eigentlich der Husten bei einer Erkältung bzw. einer akuten Bronchitis?

Um zu verstehen, wie Husten bei einer Erkältung bzw. einer akuten Bronchitis entsteht, ist es zunächst einmal wichtig, die Physiologie unserer Atemwege zu kennen:

Zum Schutz vor äußeren Einflüssen, Reizen und Fremdkörpern, die mit der Atemluft in die Atemwege gelangen, sind die Atemwege mit einer spezialisierten Schleimhaut überzogen (Flimmerepithel).

Auf diesem Zellverband sitzen sogenannte Flimmerhärchen. Durch die rhythmische Bewegung der Flimmerhärchen in Richtung Rachen soll Bronchialsekret mit Fremdkörpern gezielt aus den Atemwegen abtransportiert werden.

Dieses Schleim-Transport-System wird bei einer Erkältung bzw. einer akuten Bronchitis gestört. Durch den Entzündungsprozess einer Erkältung bzw. einer akuten Bronchitis und die dadurch vermehrte Entstehung freier Radikale, verändert sich die Eigenschaft des Schleims: Es wird von den schleimproduzierenden Drüsenzellen vermehrt zähflüssiges Sekret gebildet, wodurch wiederum die Bewegung der Flimmerhärchen eingeschränkt ist. Der Schleim kann nicht mehr richtig bewegt werden.

Aufgrund dieser Überlastung des körpereigenen Reinigungssystems setzt Husten als wichtiger Reflex ein, der die Atemwege von dem Schleim befreien soll. Ist der Schleim zäh und festsitzend, ist auch das Abhusten erschwert. Geeignete Hustenlöser wie ACC® können nun helfen, zähes, festsitzendes Sekret zu lösen und das Abhusten zu erleichtern.

Entstehung von Husten

Schematische Entstehung von Husten

Die Empfehlung lautet hier: Schleim lösen und das Abhusten erleichtern.

Sie husten. Wir lösen. ACC®

Deutschlands meistverkaufter Hustenlöser heißt ACC®.* Der enthaltene Wirkstoff Acetylcystein entfaltet bei Husten mit zähem Schleim seinen 3-fach-Effekt:

  1. Löst den Schleim
  2. Fördert das Abhusten
  3. Stärkt den körpereigenen Bronchienschutz

ACC® steht in unterschiedlichen Darreichungsformen, Dosierungen und Geschmacksrichtungen zur Verfügung – für eine individuelle Husten-Behandlung ganz nach Bedarf.

ACC® akut 600 mg Hustenlöser

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  • Für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren geeignet
  • Laktosefrei

Die besten Tipps bei Husten

Tipp 1 von 7
Ein Plus an Flüssigkeit

Ein Plus an Flüssigkeit

Achten Sie bei Husten darauf, ausreichend zu trinken. Ideal geeignet sind stilles Wasser oder auch warmer Kräutertee. Ebenfalls angenehm bei Husten: eine heiße Brühe.

Übrigens: Die individuell empfohlene Menge an Flüssigkeit ist abhängig von Alter und Gewicht. Bei sportlicher Betätigung oder großer Hitze kann die benötigte Flüssigkeitsmenge erhöht sein.

Gut zu wissen: Einen wichtigen Beitrag zur Versorgung mit Flüssigkeit liefern nicht nur Getränke, sondern zum Beispiel auch Suppen und ausgewählte Obstsorten.
Tipp 2 von 7

Schonen Sie sich

Bei Husten ist körperliche Anstrengung tabu. Denn meist entsteht der Husten bei einem viralen Infekt (Erkältung oder akute Bronchitis) – der Körper braucht also alle Kraftreserven, um die eingedrungenen Krankheitserreger effektiv zu bekämpfen. Verzichten Sie auf Sport und schalten Sie generell einen Gang herunter. Gönnen Sie sich viel Ruhe und sorgen Sie auch für ausreichend Schlaf.

Tipp 3 von 7

Bei verschleimtem, erkältungsbedingtem Husten: ACC® mit dem 3-fach-Effekt

Deutschlands meistverkaufter Hustenlöser heißt ACC®.* ACC® entfaltet bei verschleimtem, erkältungsbedingtem Husten seinen 3-fach-Effekt.

Der bewährte Wirkstoff Acetylcystein

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Ein weiteres Plus: Die Brausetabletten mit leckerem Brombeer-Geschmack lösen sich schnell in Wasser auf und sind gut verträglich. Einnahme nur 1x täglich!

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Tipp 4 von 7

Mehr Feuchtigkeit – für Raumluft und Schleimhäute

Trockene Raumluft kann die Schleimhäute austrocknen und Hustenattacken mitunter noch verstärken. Insofern empfiehlt es sich, die Luftfeuchtigkeit der Umgebung möglichst zu erhöhen – zum Beispiel mit einem speziellen Luftbefeuchter oder schlichtweg, indem man feuchte Wäsche im Raum aufhängt. Eine Alternative kann sein, einfach ein Schälchen mit Wasser auf den Heizkörper zu stellen.

Extra-Tipp: Wer zusätzlich etwas zur Befeuchtung der Schleimhäute tun möchte, kann bei Husten inhalieren. Das geht ganz „klassisch“ über einer Schale mit heißem Wasser (z. B. mit Salz oder ätherischen Ölen) oder auch etwas moderner mit speziellen Inhalationsgeräten für zu Hause.
Tipp 5 von 7

Rauchen? Nein, danke!

Bei Husten ist einem die Lust aufs Rauchen meist ohnehin vergangen – dennoch sei an dieser Stelle erwähnt: Rauchen ist bei Husten tabu! Auch Passivrauch würde jetzt die Schleimhäute unnötig belasten und die Aktivität der Flimmerhärchen, die für den Abtransport von zähflüssigem Schleim verantwortlich sind, zusätzlich beeinträchtigen. Bei Husten ist also Rauch-Stopp angesagt.

Tipp 6 von 7

Antibiotika bei Husten? Häufig nicht sinnvoll

Husten entsteht in den meisten Fällen im Rahmen einer Erkältung bzw. einer akuten Bronchitis. In der Regel sind Viren Auslöser der Beschwerden. Somit ist die Einnahme von Antibiotika bei Husten meist nicht zielführend – denn die Medikamente wirken zwar gegen Bakterien, nicht aber gegen Viren. Klären Sie die Ursache Ihrer Erkältung im Zweifel mit Ihrem Arzt.

Tipp 7 von 7

Wann zum Arzt bei Husten?

Auch wenn Husten in der Regel gut selbst behandelt werden kann – in manchen Fällen ist ein Arztbesuch unverzichtbar. Das gilt zum Beispiel dann, wenn sich der Husten innerhalb von 4 bis 5 Tagen nicht bessert. Auch hohes, langanhaltendes Fieber oder Fieber, das sich nicht senken lässt, ein starkes Krankheitsgefühl, Atembeschwerden (Atemgeräusche, Atemnot), Schmerzen in der Lunge sowie blutiger Auswurf machen einen Arztbesuch erforderlich. Dasselbe gilt bei anhaltendem Husten ohne erkennbare Ursache.

Menschen mit schwachem Immunsystem sowie Personen mit Grunderkrankungen von Herz oder Lunge sollten bei Husten grundsätzlich den Arzt aufsuchen. Ein Arztbesuch ist auch für Schwangere, sowie Babys und Kleinkinder unter 2 Jahren mit Husten wichtig.