Husten-Ratgeber
Hustensaft für Kinder

Hustensaft für Kinder

Wenn es um Hustenmittel bei Kindern geht, ist vor allem die Darreichungsform Hustensaft gefragt. Dieser ist für die kleinen Patienten meist leicht einzunehmen.

Doch Hustensaft ist nicht gleich Hustensaft. So ist insbesondere zwischen Hustenstillern und Hustenlösern zu unterscheiden. Doch auch in Bezug auf Geschmack, Dosierung und Inhaltsstoffe unterscheiden sich die angebotenen Hustenmittel.

Tipp: ACC® Kindersaft ist bereits für Kinder ab 2 Jahren geeignet und schmeckt lecker nach Kirsche. Ohne Alkohol, Zucker oder Farbstoffe.

Hustenstiller oder Hustenlöser für Kinder?

Ob Sie Ihrem Kind einen Hustenstiller oder Hustenlöser verabreichen, hängt in erster Linie von der Art des vorliegenden Hustens ab.

Typisch bei einer Erkältung bzw. akuten Bronchitis: Zunächst tritt ein trockener Reizhusten auf. Hier kann kurzzeitig ein Hustenstiller verabreicht werden. Geht der Husten nach einigen Tagen in einen verschleimten Erkältungshusten über, empfiehlt es sich, einen geeigneten Kinder-Hustenlöser einzusetzen. Dieser kann den Schleim lösen und das Abhusten erleichtern.

Grundsätzlich gilt: Husten ist ein natürlicher Schutzreflex, der die Befreiung der Atemwege zum Ziel hat. Er setzt unter anderem bei einer Überlastung des körpereigenen Schleim-Transport-Systems ein (z. B. bei einer Erkältung bzw. einer akuten Bronchitis). Ist der Schleim zäh und festsitzend, kann dieser nicht richtig abgehustet werden. Hier können Hustenlöser helfen.
Hustenstiller für KinderHustenlöser für Kinder
Bei trockenem ReizhustenBei verschleimtem Husten
Dämpft den quälenden HustenreizLöst den Schleim, erleichtert das Abhusten
Vor allem abends geeignet, um einen erholsamen Schlaf zu ermöglichen.Unsere Empfehlung ist es, Hustenlöser bis 16.00 Uhr einzunehmen, damit der zähe Schleim gelöst und tagsüber abgehustet werden kann.

Hinweise zur Einnahme von Hustenlösern

  • Unsere Empfehlung ist es, Hustenlöser bis 16.00 Uhr einzunehmen, damit der zähe Schleim gelöst und tagsüber abgehustet werden kann.
  • Bei kombinierter Anwendung von Hustenlösern mit Hustenstillern kann aufgrund des eingeschränkten Hustenreflexes ein gefährlicher Sekretstau entstehen, sodass die Indikation zu dieser Kombinationsbehandlung besonders sorgfältig gestellt werden sollte. Bei der kombinierten Anwendung von Hustenlösern mit Hustenstillern muss ein deutlicher zeitlicher Abstand eingehalten werden – bitte fragen Sie dazu Ihren Arzt.

Hätten Sie's gewusst?

Kinder sind bis zu zehnmal pro Jahr erkältet, da ihr Immunsystem noch in der „Trainingsphase“ ist.

Ursache Nr. 1 für Husten ist die Erkältung bzw. die akute Bronchitis, die häufig in Folge einer Erkältung auftritt. Mehr erfahren

ACC® besitzt einen 3-fach-Effekt: Es löst den Schleim, erleichtert das Abhusten und stärkt den körpereigenen Bronchienschutz. Mehr erfahren

ACC® Kindersaft ist bereits für Kinder ab 2 Jahren geeignet und schmeckt lecker nach Kirsche. Ohne Alkohol, Zucker oder Farbstoffe. Mehr erfahren

Gut zu wissen: So funktioniert das Reinigungssystem der Atemwege

Zum Schutz vor äußeren Einflüssen, Reizen und Fremdkörpern, die mit der Atemluft in die Atemwege gelangen, sind die Atemwege mit einer spezialisierten Schleimhaut überzogen (Flimmerepithel).

Auf diesem Zellverband sitzen sogenannte Flimmerhärchen. Durch die rhythmische Bewegung der Flimmerhärchen in Richtung Rachen soll Bronchialsekret mit Fremdkörpern gezielt aus den Atemwegen abtransportiert werden.

Dieses Schleim-Transport-System wird bei einer Erkältung bzw. einer akuten Bronchitis gestört. Durch den Entzündungsprozess einer Erkältung bzw. einer akuten Bronchitis und der dadurch vermehrten Entstehung freier Radikale, verändert sich die Eigenschaft des Schleims: Es wird von den schleimproduzierenden Drüsenzellen vermehrt zähflüssiges Sekret gebildet, wodurch wiederum die Bewegung der Flimmerhärchen eingeschränkt ist. Der Schleim kann nicht mehr richtig bewegt werden.

Aufgrund dieser Überlastung des körpereigenen Reinigungssystems setzt Husten als wichtiger Reflex ein, der die Atemwege von dem Schleim befreien soll. Ist der Schleim zäh und sitzt fest, ist auch das Abhusten erschwert. Geeignete Hustenlöser wie ACC® können nun helfen, zähes, festsitzendes Sekret zu lösen und das Abhusten zu fördern.

Den Husten lösen: ACC® Kindersaft

ACC® Kindersaft wurde eigens für Kinder ab 2 Jahren entwickelt und besitzt einen leckeren Kirschgeschmack. Der Hustenlöser mit dem 3-fach-Effekt löst den Schleim, erleichtert das Abhusten und stärkt den körpereigenen Bronchienschutz.

Erfahren Sie hier mehr über den 3-fach-Effekt von ACC® .

ACC® Kindersaft
Für Kinder ab 2 Jahren

  • Für Kinder ab 2 Jahren
  • Mit leckerem Kirschgeschmack
  • Ohne Zucker, Alkohol oder Farbstoffe
  • Laktosefrei
  • Mit praktischer Dosierhilfe
Tipp: Um die Atemwege feucht zu halten, empfiehlt es sich, Ihrem Kind viel Flüssigkeit anzubieten (z. B. Tee, stilles Wasser).

Antibiotika bei Kinder-Husten?

Antibiotika bekämpfen Bakterien, nicht aber Viren. Tritt Husten als Folge einer Erkältung bzw. akuten Bronchitis auf, sind meist Viren im Spiel – in diesem Fall ist die Gabe von Antibiotika also nicht zielführend.

In manchen Fällen ist aber die Behandlung mit Antibiotika unumgänglich (z. B. bakterielle Lungenentzündung). Um einen möglichen Einfluss von Acetylcystein auf die Wirksamkeit von Antibiotika zu vermeiden, sollte die Einnahme von Antibiotika und Acetylcystein vorsichtshalber getrennt und in einem mindestens 2-stündigen Abstand zeitversetzt erfolgen.

Dies betrifft nicht Arzneimittel mit den Wirkstoffen Cefixim und Loracarbef. Diese weisen keine Wechselwirkungen auf und können gleichzeitig mit Acetylcystein eingenommen werden. Bitte beachten Sie dennoch die aktuellen Packungsbeilagen der Produkte.

Husten bei Kindern: Tipps

Tipp 1 von 6
Ruhe und Zuwendung

Ruhe und Zuwendung

Auch wenn es Kindern nicht immer leichtfällt – bei Husten ist Toben tabu! Denn der Körper braucht jetzt alle Energie, um eingedrungene Krankheitserreger zu bekämpfen. Achten Sie also darauf, dass Ihr Kind sich möglichst ausruht. Bücher lesen, Puzzeln, ein Hörspiel hören – es gibt viele ruhige Beschäftigungsmöglichkeiten, die auch Spaß machen können.

Ganz wichtig dabei: Eine große Portion Liebe und Zuwendung.

Tipp 2 von 6

Viel trinken

Ein Plus an Flüssigkeit ist für kleine Hustenpatienten wichtig. Bei Erkältungen eignen sich natürlich am besten warme Tees – vielleicht hat Ihr Kind eine Lieblingssorte? Heiße Milch mit Honig soll bei trockenem Reizhusten wohltuende Effekte haben. Natürlich ist auch stilles Wasser oder ab und an eine stark verdünnte Fruchtsaft-Schorle ein geeignetes Getränk. Werden Sie nicht müde, Ihrem Kind den ganzen Tag über immer wieder etwas zu trinken anzubieten. Aus einem lustigen Becher mit Kindermotiven oder mit einem bunten Strohhalm schmeckt es gleich doppelt gut.

Tipp 3 von 6

Bei verschleimtem, erkältungsbedingtem Husten: ACC® Kindersaft für Kinder ab 2 Jahren

Vertrauen auch Sie dem Hustenlöser Nr. 1*: ACC® Kindersaft eignet sich für Kinder ab 2 Jahren und hat einen leckeren Kirsch-Geschmack. Bei Husten mit zähem Schleim entfaltet ACC® seinen 3-fach-Effekt:

  • Löst den Schleim
  • Erleichtert das Abhusten
  • Stärkt den körpereigenen Bronchienschutz

ACC® Kindersaft enthält weder Alkohol noch Zucker oder Farbstoffe und ist laktosefrei. Mit praktischer Dosierhilfe!

Weitere Informationen zum Produkt

Tipp 4 von 6

Raumklima verbessern

Bei Husten sind die Schleimhäute gereizt und angegriffen – mit dem geeigneten Raumklima lässt sich gegensteuern. Zum einen ist regelmäßiges Lüften angesagt (Stoßlüften für mehrere Minuten, mehrmals täglich), zum anderen sollte die Raumluft befeuchtet werden. Legen Sie zum Beispiel einfach ein feuchtes Tuch über den Heizkörper oder stellen Sie feuchte Wäsche zum Trocknen im Kinderzimmer auf.

Grundsätzlich gilt: Passivrauch ist Gift für die ohnehin bereits angegriffenen Schleimhäute. Verzichten Sie also Ihrem Kind zuliebe auf das Rauchen in seiner Umgebung.

Tipp 5 von 6

Inhalieren

Der gute, alte Wasserdampf hat auch heute bei Husten noch seine Berechtigung. Denn durch eine Inhalation werden die Schleimhäute befeuchtet und die Beschwerden gelindert. Um die Verbrühungsgefahr zu reduzieren, raten Experten bei Kindern statt zur klassischen Inhalation über einer Schüssel oder einem Topf eher zu modernen Inhalationsgeräten. Geeignete Zusätze wie zum Beispiel Kochsalzlösung sind hier meistens mit dabei. Lassen Sie sich von Ihrem Apotheker oder Ihrem Kinderarzt beraten.

Ganz wichtig: Ätherische Öle sind für Kleinkinder nicht geeignet, da sie zu lebensbedrohlichen Verkrampfungen des Kehlkopfs und zu Atemstillstand führen können. Bei Kindern unter drei Jahren ist besondere Vorsicht bei der Anwendung von Kampfer-, Eukalyptus-, Thymian- und Pfefferminzöl (Menthol) geboten.

Grundsätzlich gilt: Bleiben Sie immer dabei, wenn Ihr Kind inhaliert.

Tipp 6 von 6

Wann zum Kinderarzt?

Säuglinge und Kleinkinder unter 2 Jahren sollten bei Husten grundsätzlich dem Kinderarzt vorgestellt werden. Dasselbe gilt, wenn erstmals bellender Husten auftritt (Verdacht auf Pseudokrupp). Auch wenn nach 4 bis 5 Tagen der Behandlung mit ACC® Kindersaft keine Besserung auftritt, bei hohem, langanhaltendem Fieber oder Fieber, das sich nicht senken lässt, starkem Krankheitsgefühl, bei Atemgeräuschen, bei Atemnot oder Schmerzen in der Lunge sollte der Arzt aufgesucht werden. Nicht zuletzt ist blutiger Auswurf ein Fall für den Arzt. Kinder mit bekannter Immunschwäche, einem Herz- oder Lungenleiden sollten bei Husten grundsätzlich dem Arzt vorgestellt werden.

Ein Notarzt sollte bei plötzlich auftretendem, anfallsartigem Husten oder akuter Atemnot verständigt werden.

Im Zweifel gilt: Lieber einmal zu oft zum Kinderarzt!